„Das System des Loops hat nicht den erhofften Erfolg gebracht“, macht BV-Sprecher Carsten Peters (GRÜNE) deutlich.
Zwar war Loop für seine Nutzerinnen und Nutzer praktisch – viele verwenden es als billige Variante eines Taxis. Jedoch zeigten Befragungen der Fahrgäste, dass Loop nicht, wie erhofft, mehrheitlich Autofahrten, sondern hauptsächlich Fahrten mit dem Bus oder Fahrrad ersetzte. Eine Erhöhung des Umstiegs vom eigenen PKW auf den Loop konnte deshalb nicht realisiert werden.
Auch waren mit Loop vor allem junge Menschen im Alter von 16-39 Jahren unterwegs, ältere nutzen ihn wenig. Zudem wurde Loop, anders als erwartet, nur selten als Zubringer genutzt, etwa zu Bahnstationen oder Bushaltestellen. Eine Untersuchung der FH Münster zeigte dann auch deutlich, dass der Loop-Effekt auf den Verkehrsmittel-Mix in Hiltrup und Umkreis kaum messbar war.“
Trotzdem war das Projekt richtig und wichtig. Und wir müssen den Mut haben, auch weiterhin neue Mobilitätskonzepte zu testen. Auch wenn die ggf. dann, so wie jetzt beim Loop, nicht direkt zu einem zufriedenstellenden finalen Ergebnis führen. Denn nur so können Erfahrungen gesammelt werden, die dann in zukünftige Konzepte einfließen. Und genau das ist nun der nächste Schritt, den auch wir gehen.
Wir haben die Stadtverwaltung und Stadtwerke beauftragt, die unzweifelhaft vorhandenen Vorteile von Loop – etwa die einfache Buchung per App – in die Entwicklung eines neuen Systems zu integrieren. Es muss z.B. zukünftig ein bedeutenderer Schwerpunkt als in der Loop-Testphase sein, Menschen dort zu transportieren, wo heute kein Bus und keine Bahn fährt: In dünn besiedelten Gebieten und zwischen den Stadtteilen.
Das kann deutlich wirtschaftlicher gelingen, wenn Bestell-Fahrten zu wichtigen Bus- und Bahnzugangsknoten gebündelt und in attraktiver Zeittaktung angeboten werden. Leider wird so ein weiterentwickeltes System nicht direkt im Anschluss an Loop zur Verfügung stehen. Vorübergehend wird es deshalb auch im Bereich Hiltrup Angebote des TaxiBusses geben – wie in anderen Stadtteilen auch.
Wir werden die Entwicklung weiterhin eng begleiten!“


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